SCHOISWOHL Tomash – 79

  • Titel:
    Karrieremonster
  • Entstehungsjahr:
    2015
  • Technik:
    Mahagony geölt
  • Format:
    29 x 24 x 6 cm
  • Signatur:
    sign.
  • Rufpreis:
    € 300
  • Aus der Serie:
    Karrieremonster

Johann Schoiswohl (78) → Tomash Schoiswohl (79)

Tomash Schoiswohl
geb. 1979 in Wels
lebt und arbeitet in Wien

matzab.tv

Studium der Geschichte (1999–2004) und der Kunst (2004–2011) in Wien und Glasgow. Seit 2011 Master of Arts in Critical Studies an der Akademie der bildenden Künste Wien.

Tomash Schoiswohl ist im Feld der Kultur- und Geschichtsvermittlung aktiv. In seinen künstlerisch-politischen Arbeiten beschäftigt er sich mit Aspekten von Stadtgeschichte, Kunst im öffentlichen Raum sowie Geschichtstheorie. Ein Schwerpunkt liegt auf der Erforschung des Wiener Matzleinsdorferplatzes – als einen Aufhänger für politische Kritik und einen Ort für utopisches Denken. Im Rahmen seines Studienabschlusses verfasste Schoiswohl den Textbeitrag “Die große Geschichte des Wiener Matzleinsdorferplatzes”. Unter dem Titel “Geschichtsbaustelle” beschäftigt er sich in einer theoretischen Auseinandersetzung mit konfrontativer Geschichtsarbeit.(Text: wienwoche 2012)

Ausbildung
• Geschichtestudium in Wien, 1999 – 2004.
• Zivilidienst am Institut der Theresienstädter Initi-ative in Prag, 2001 – 2002.
• Studium Konzeptuelle Kunst, Akademie der bildenden Künste Wien, 2004 – 2011.
• Auslandsaufenthalt Glasgow School of Art, September 2009 – Dezember 2009.
• Studium Master of Arts in Critical Studies, Aka-demie der bildenden Künste Wien, 2011 – 2014.
• Artist in Residence Beijing, März 2014 – Juni
2014
• Würdigungspreis der Akademie der bildenden Künste, Juni 2014.
> Arbeit im ZOOM Kindermuseum, seit 2004.
> zuvor: Arbeit als Parkbetreuer, als Requisiteur im Kinder-TV, als Postbote, als Totengräber, als Fabriksarbeiter, als Produktions-Assistent (Public Netbase) und im Call-Center

Ausstellungen
• November 2014 – März 2015: Changing Landscapes of Contemporary Capitalism II; Shedhalle Zürich (Das Ende der Natur).
• Mai 2014: Changing Landscapes in Contemporary Capitalism; Open Studio, Red Gate Gallery Residency – Beijing.
• Jänner 2014: Landschaft mit Zweifeltower, Feuerwerk und Distel,
Akademie der bildenden Künste Wien.
• Juni 2014: Landschaft mit Monster und Kompott, Aula der Wirt-
schaftsuni Wien.
• September 2012: Sie schätzen Ordnung? Wir nicht!, Projekt im Rahmen des Festivals Wienwoche
• Juni 2012: MATZ AB! EXPO 2012, Ausstellung im Feuerwerksladen am Matzleinsdorferplatz.
• Juni 2011: Diplomausstellung: Die große Geschichte des Wiener Matzleinsdorferplatzes, Akademie der bildenden Künste.
• Jänner 2008: Ausstellung in der Aula der Akademie der bildenden
Künste Wien, „rewind the script to…“.
• Frühjahr 2006: Projektzentrum Motorenhalle Dresden; Niemandsland.
• Herbst 2005: Ausstellung im Rahmen von utopie:freiheit; „kunstplatz:matzleinsdorferplatz“.
• Frühjahr 2005: Galerie IG Bildende Kunst Wien: Zone 2005.
• Jänner 2005: Fluc: Organisation der Diskussionsveranstaltung „Bombenstimmung. Zustände der österreichischen Erinnerungskultur“

Texte
Thomas Schoiswohl: „Der Kameradschaftsbund ist keine Geschichtswerkstatt“. Zur Geschichte der Geschichtswerkstätten in Österreich, Master Thesis, Jänner 2014.
• Tomash Schoiswohl: Lines of Vienna. History for Kids, in: Carolina Agredo, Sheri Avraham, Annalisa Cannito, ua.: Utopia of Alliances, Conditions of Impossibilities and the Vocabulary of Decoloniality. Conflictual Histories in Hegomonic Spaces, Wien 2013, S. S. 314-315.
• Tomash Schoiswohl: Sie schätzen Ordnung? Wir nicht., in: Streulicht. Zeitschrift für Fotografie und Artverwandtes, 2. Ausgabe, Mai 2013.
• Tomash Schoiswohl: „Von der Feindheimat hergesandt…“. Heimat, Landschaft, Berge in der Geschichte
Österreichs, in: Lisa Bolyos & Katharina Morawek (Hg.): Diktatorpuppe zerstört, Schaden gering. Kunst und Geschichtspolitik im Postnazismus, Mandelbaum Verlag 2012.
• Tomash Schoiswohl: Baue, wo du stehst! Von der Geschichtswerkstatt zur Geschichtsbaustelle, in: INTERSECTIONS. At the Crossroads of the Production of Knowledge, Precarity, Subjugation and the Re-construction of History, Display and De-linking, Hg. Dokuzovic; u.a., Wien 2009, S. 267-280.
• Katharina Morawek und Tomash Schoiswohl: Von der Geschichtswerkstatt zur Geschichtsbaustelle. Historische Bildungsprozesse in urbanen Räumen, in: urbanes lernen. Bildung und Intervention im öffentlichen Raum, hg. von Marion Thuswald (Band 4, Arts & Culture & Education, hg. von Agnieszka Czejkowska), Wien (:Löcker) 2010, S. 43-54

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