049. Joos, H+Hildegard

  • Titel:
    Rasterbild
  • Entstehungsjahr:
    2002
  • Technik:
    Siebdruck auf Papier
  • Format:
    40 x 40 cm
  • Signatur:
    unten rechts signiert, datiert
  • Rufpreis:
    300,-

1909 in Wien geboren hat Hildegard Joos bei Dachauer, Boeckl und Pauser studiert, erhielt bald Anerkennung und Preise und hat in Frankreich Anschluss an die konstruktivistische Avantgarde gefunden. Ihre spirituell-intellektuelle Basis hat sich in ihren fabelhaften Gebetsteppich-Blättern manifestiert. Joos hat der Op Art deren Zaubertricks ausgetrieben und um eine meditative Qualität ergänzt. Derogationen, Aequivoke Evolutionen und Verschiebungen in subtiler Klarheit zeugen davon. Die Malerin und ihr Partner Harold Joos haben sich nie einer linearen Entwicklung verpflichtet. In den narrativen Geometrismen hat Hildegard Joos schließlich zu ihrem genuinsten Werk gefunden. Sie war stets der klaren Form verpflichtet. Die kühle Kalkulation von Konstruktivismus und Op Art hat sie nie aufgenommen, und ist so zu eigenständiger Bedeutung gelangt. Die internationale Relevanz, die sich die Künstlerin schon zu Lebzeiten erarbeitete, untersteichen ihre lichtklaren Ansätze in ihren fabelhaft ausgeführten Blättern, und besitzen Gültigkeit auch zehn Jahre nach ihrem Tod. Hildegard Joos war ab den 70er Jahren im Pariser Salon de Réalités Nouvelles und häufig in der Wiener Secession vertreten, wurde durch bedeutende Ausstellungen und Auszeichnungen geehrt.
Ihre Werke befinden sich in zahlreichen privaten und musealen Sammlungen, darunter die Österreichische Galerie Belvedere, NÖ Landesmuseum, MUMOK, Wien Museum, Albertina, sowie das Lentos Linz, das Museum Liaunig, und die Artothek des Bundes. Viele von diesen Institutionen widmeten ihr zu Lebzeiten Einzelausstellungen.

Related Entries
© Copyright 1993 – 2018: Asyl in Not – Unterstützungskomitee für politisch verfolgte AusländerInnen.