GERNGROSS Heidulf – 82

  • Titel:
    Haus (Weiterentwicklung der suprematistischen Datenblätter)
  • Entstehungsjahr:
    2013
  • Technik:
    Bleistift, Buntstift auf bedrucktem Papier auf Skizzenbuch
  • Format:
    47 x 32 cm
  • Signatur:
    sign.
  • Rahmen:
    gerahmt
  • Rufpreis:
    € 300 (exkl. Rahmen)

Elisabeth Penker (80) → Heidulf Gerngross (81, 82)

Heidulf Gerngross
geb. 1939 in Kötschach in Kärnten
lebt und arbeitet in Wien und Melk

Heidulf Gerngross absolvierte Architekturstudien in Wien und Graz sowie ein Studium der Malerei in Tokio. Sein Postgraduate Studium (Urban Design) machte er an der UCLA Los Angeles, das er 1971 mit dem Master of Science in Urban Land Economics abschließen konnte. 1976 gründete er das Architekturbüro Gerngross-Richter mit Helmut Richter. Gemeinsam mit Robert Schwan gründete er das Gerngross Atelier, Der Gerngrossraum, Gerngross ST/A/D. Den Archiquanten (Architekturteilchen zur Proportionierung architektonischen Machens) erfand er 1995. Ein Jahr später erregte er mit einigen Projekten seiner Gerngross-Werkstatt Wien Aufsehen, darunter die 1. Wiener Loft-Siedlung und die Friedrich Kiesler Schule in Wien-Leopoldstadt. 2002 wurden seine Beiträge casa privata und aula discorsiva bei der Architektur-Biennale 2002 in Venedig gezeigt. Das Architekturmodell capella bianca wurde daraufhin vom MAK angekauft.

2008 erhielt er den Preis der Stadt Wien für Architektur.

Seit 2003 ist Gerngross Herausgeber des Printmediums ST/A/R, Städteplanung, Architektur, Religion. Der Film Der Archistrator, Heidulf Gerngross von RAUM.FILM. Wien wurde 2004 im Topkino Wien der Öffentlichkeit vorgestellt.

Ausstellungen, Lautsprecherlesungen, Architekturaktionen (Auszug)
1968-78 Volksbuch-Raumalphabet (erster Computerroman der Welt);
1978 25 Jahre Ingeborg-Bachmann-Preis, Teilnahme; Kärnten;
1979 Tonmonument. Teilnahme am Steirischen Herbst gemeinsam mit Valie Export und Helmut Richter
1980 Volksbuch Ars Electronica, Linz;
1993 Weinviertler Fotowochen (1989-1993). Eine Zwischenbilanz. Niederösterreichisches Landesmuseum.
2001 liquid künstlerhaus Wimmer – Cooper – Gerngross, Künstlerhaus, Wien;
2001 Heidulf Gerngross, Architekturperformance, MUMOK (Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig), Wien
2002 8. Internationale Architektur-Biennale, Venedig; Ankauf der “Capella Bianca” Ausstellungsstück Biennale in Venedig 2002 (Architekturmodell) durch die MAK-Sammlung für Gegenwartskunst;
2003 ST/A/R Präsentation, ArchitekturZentrum Wien;
2003 A Design now: Contemporary Design in Austria, Austrian Cultural Forum, New York;
Franz West im Gespräch mit Heidulf Gerngross, Kunsthaus Bregenz,
2004, Niemandsland. Modelle für den öffentlichen Raum Künstlerhaus Wien
ST/A/R-Zeitungspräsentation. Museum für angewandte Kunst, MAK, Wien;
2005 Die Enzyklopädie der wahren Werte, forum experimentelle architektur, Künstlerhaus Wien
ARTmART 2007, Künstlerhaus Wien
2008 Die Wiener Kunstszene kommt nach Linz mit dabei ein paar Russen, Galerie ARTPARK Linz
2009 Das Spiel der Mächtigen. Heidulf Gerngross archistriert Franz Wests Nageltower. MAK Wien
2010 Postsuprematistische Datenblätter – Friedrich und Lilian Kiesler-Prvatstiftung, Wien

Veröffentlichungen
Heidulf Gerngross: Volksbuch Rhombus-Verlag, Wien 1978 ISBN 3-85394-009-9
1993 Katalog: Niederösterreichisches Landesmuseum: Fluss. Weinviertler Fotowochen (1989-1993). Eine Zwischenbilanz. Hrsg. Amt der Niederösterreichischen Landesregierung.
Heidulf Gerngross: ABC des Raumes Verlag Bibliothek der Provinz, Weitra 2014, ISBN 978-3-99028-424-7

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