CHRISTANELL Linda – 52

  • Titel:
    W
  • Entstehungsjahr:
    1977/2017
  • Technik:
    analoge Fotografie S/W Print
  • Format:
    18 x 24 cm
  • Signatur:
    signiert auf der Rückseite
  • Rufpreis:
    € 500 (inkl. Rahmen)

geb. 1939 in Wien

Linda Christanell studierte Malerei an der Akademie der bildenden Künste Wien. Bis 1974 war sie Lehrerin für bildnerische Erziehung, ab 1975 freischaffend in den verschiedensten künstlerischen Bereichen (Installationen, Performances, Buch- und Fotoobjekte u. a.) tätig.
Ab 1966 gab sie zahlreiche Ausstellungen und erhielt Auszeichnungen im In- und Ausland.
1987 war sie Jurymitglied der Westdeutschen Kurzfilmtage Oberhausen. 1993 folgte sie einem Lehrauftrag an der Filmhochschule Zürich.
Christanell war Mitglied der Austria Filmmakers Cooperative (1982), des Künstlerhauses (1982) und der Grazer Autorenversammlung (1984) und Gründungsmitglied der Intakt (1977).[1] 2015 erhielt sie den Preis der Stadt Wien für Bildende Kunst. (https://de.wikipedia.org/wiki/Linda_Christanell)

Als Pionierin der feministischen Kunst hat Linda Christanell einzeln und im Kollektiv wichtige gesellschaftspolitische Impulse gesetzt. Sie arbeitete zunächst in den Bereichen Malerei, Objektkunst, Installation, Performance sowie Fotografie und setzte sich ab Anfang der 1970er-Jahre intensiv mit dem Bewegtbild auseinander. Die Dekonstruktion von tradierten männlichen Blickmustern und das Hinterfragen der Funktionsmechanismen des Mediums Film stehen im Zentrum ihrer filmischen Arbeit. Weibliche Lebenswelten, gesellschaftliche Zuschreibungen, Körperlichkeit, Erotik und Sexualität sind Inspiration und Thema ihrer Werke.
Kuratiert von Harald Krejci. (Textquelle: https://www.21erhaus.at/linda_christanell)

© Copyright - kunstasyl Verein Asyl in Not – Unterstützungskomitee für politisch verfolgte AusländerInnen - Gestaltung: d.sign Gruber & Partner KG