56 Hans Staudacher

  • Titel:
    O.T.
  • Entstehungsjahr:
    2003
  • Technik:
    Guache auf Papier
  • Format:
    34,3 x 26,3 cm
  • Signatur:
    signiert und datiert
  • Rahmen:
    extra
  • Rufpreis:
    € 1.700

Hans Staudacher
geb. 1923 in St. Urban, Kärnten
lebt und arbeitet in Wien

1983
Preis der Stadt Wien für Bildende Kunst – Kategorie Malerei und Grafik
2004
Goldenes Ehrenzeichen für die Verdienste um das Land Wien

Nach dem Besuch der Staatsgewerbeschule in Villach bildete sich Staudacher autodidaktisch aus. 1950/51 übersiedelt er nach Wien. Damals entstanden flächig konstruktive Figurationen. Mitte der 50er Jahre und Anfang der 60er Jahre hielt sich Staudacher längere Zeit in Paris auf, wo er sich mit dem lyrischen Informel Hans Hartung und George Mathieu auseinandersetzte. Ab 1951 malte er tachistische Kunstharzbilder mit einem deutlichen Bezug zum Gegenständlichen. Er wird Mitglied der Secession. Durch die Integration von skripturalen Elementen im Rahmen seiner Auseinandersetzung mit dem Lettrismus fand Staudacher zu seiner spezifischen, in Österreich singulären Malweise, welche auf einer poetischen Verbindung von Bild und Schrift beruht. Seit Beginn der 60er Jahre entwickelte Staudacher konsequent eine abstrakte Malerei, in der die spontane Geste das zentrale Thema ist. 1964 veranstaltete Staudacher eine Aufsehen erregende Aktion, eine „Bilderverbrennung“ vor der Wiener Secession als Protest gegen die Ignoranz des Publikums.

Ausstellungen (Auswahl)

1956
Teilnahme an der Biennale in Venedig
Einzelausstellung in der Wiener Secession

1965
Teilnahme an der Biennale in Tokio

1972
Österreichisches Kulturinstitut New York

1975
Teilnahme an der Biennale in Sao Paolo

1979
Neue Galerie der Stadt Linz

1982
Wiener Secession, Kärntner Kunstverein, Klagenfurt

1983
Wiener Secession

1989
Neue Galerie am Landesmuseum Joanneum, Graz
Wien – Wien 1960 – 90, Museum für Moderne Kunst, Bozen
Kulturpreis des Landes Kärnten

1990
40 Jahre Informel 1959-90, Kurzausstellung und Festgestaltung
“Skripturale Informel 1956 -90″, Galerie Wolf, Düsseldorf
Ursprung und Moderne” Neue Galerie der Stadt Linz

1991
Retrospektive in der Wiener Secession „30 Jahre Malerei als Lebensvollzug“

1993
Neue Galerie der Stadt Linz

1994
Museum für Moderne Kunst, Bozen

2001
Neue Galerie der Stadt Linz „Hans Staudacher – Prinzip Informel“

2003
PERMANENT 04 – Sammlung Essl, Kunsthaus Klosterneuburg

2004
SUPPORT – Die Neue Galerie als Sammlung 1950 – heute,
Neue Galerie Graz am Landesmusuem Joanneum

2005
Ars pingendi, Neue Galerie Graz am Landesmuseum Joanneum

2006
1900-2000. Konfrontationen und Kontinuitäten, Essl Museum Klosterneuburg

2007
Passion for Art – 35 Jahre Sammlung Essl, Sammlung Essl Klosterneuburg

2008
KO08: Emanzipation und Konfrontation. Kunst aus Kärnten 1945 bis heute. Museum Moderner Kunst Klagenfurt
Hans Staudacher. Eine Retrospektive, Museum Moderner Kunst Kärnten

2009
Die fünfziger Jahre. Kunst und Kunstverständnis in Wien, Museum auf Abruf, MUSA Wien
Meisterwerke aus Österreich, Burgmuseum Archeo Norico, Deutschlandsberg
Nitsch. Vorbilder.Zeitgenossen.Lehre, Künstlerhaus Wien

2010
You never know what will happen next….die Sammlung 1900-2010, Lentos Kunstmuseum Linz

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