2011 / 024: Stephan Dom

“spinn”ing round
2010
Hand- und Fingermalerei auf Asyl in Not Katalogzeitung aus 2010
59 x 45 cm
Zwischen zwei Glasplatten für Sichtbarkeit von Vorder- und Rückseite gerahmt
Sein Name ist Jürgen Thomann und er ist Stephan Dom (1972/1983).
Lebt und arbeitet in Wien. 

Stephan Dom wurde im Dezember 1983 in einem Schmerzraum in Wien geboren und absolvierte 2001 die Klasse Ernst Caramelle der Sommerakademie auf der Hohenfestung Salzburg. Von Sommer 2001 bis Sommer 2005 beschritt der bereits 1983 erfundene, kleine, watschelnde und rabaukende Stephan Dom den Kern der Leere. Die 13 schwarzen Quadrate, sie sind das negativ eines Positivs und das Positiv eines Negativs, entsprechen Kants kategorischem Imperativ und sind eine Ode an Bildung und Weiterentwicklung. Seit Juni 2005 arbeitet Stephan Dom (Münster) an dem zehntausendteiligen Intuitionszyklus, einer Symbiose nach Beuys (10.000) und den Schnellzeichnungen aus Band 37 Dieter Roths, die die erlebten Erfahrungen einer Hasenjagd verarbeiten. Denn ein Hase ist ein totemistisches Tier, er schlägt Haken (Österreich ist das Kreuz), und des Hasens Erfahrungen mit Österreich werden in diesem Werk verarbeitet. Stets bleibt eine Rosa eine Rosae und eine Rosae eine Rosam, ein Bild. Zahlreiche Ausstellungen österreichweit.

www.stephandom.at

 


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