2011 / 066: Cornelius Kolig

Goldrahmen
1986
Blei- und Farbstift
auf Zeichenfilm
21 x 29,5 cm
Am 7. September 1942 in Vorderberg, Kärnten, geboren.
Lebt und arbeitet als Maler, Bildhauer, Installations- und Objektkünstler in Kärnten. 

Kolig studierte von 1960 bis 1965 an der Akademie der bildenden Künste bei J. Dobrowsky und Max Weiler.
Er arbeitet bevorzugt mit Kunststoffen wie Plexiglas und Polyester und experimentiert auch mit Röntgenaufnahmen.

Ab 1980 errichtete Kolig “Das Paradies“ in Vorderberg, ein Gesamtkunstwerk auf einem rund 6000 Quadratmeter großem Areal. Bei einem Hochwasser 2003 wurden das Paradies und viele seiner weiteren Werke zerstört.
1996 gestaltete er für das Kärntner Landesarchiv die Installation „Unvergessen“.
Seine Neugestaltung des Kolig-Saals im Kärntner Landhaus führte 1998 zu heftigen kulturpolitischen Kontroversen.

2006 erhielt er den Großen Kulturpreis des Landes Kärnten, der ihm durch Landeshauptmann Jörg Haider überreicht werden sollte. Haider hatte 1998 Kolig als Fäkalkünstler bezeichnet. Zur Überreichung des Kulturpreises war Kolig provokant mit Greifzangen gekommen und verwendete diese auch, um bei der Übergabe des Preises nicht mit Haider in Berührung kommen zu müssen.


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www.kolig.at
de.wikipedia.org/wiki/Cornelius_Kolig
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